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und wieder Rang 4 …

Nach den beiden Etappenrennen startete ich heute mit dem Jura Bike Marathon, an meinem ersten Tagesrennen dieser Saison.

Ich freute mich sehr auf das Rennen und war gespannt auf die Strecke, da ich nur Gutes gehört hatte. Aber auch die Nervosität war die letzte Woche ungewöhnlich hoch. 

Die mit 71km/ 2800hm und coolen Trails gespickte Strecke, wurde durch die nassen Verhältnisse hart und oft ziemlich rutschig…

Nach dem Startschuss war ich immer noch etwas nervös, sodass mir in den technischen Passagen ein, zwei dumme Fehler passierten. Doch die Favoritinnen machten noch nicht den Anschein, schon davon zu fahren. So blieb die Spitzengruppe mit etwa 8 Fahrerinnen im ersten kurzen Anstieg von ca. 300hm, sowie der Abfahrt bestehen. Obwohl ich wusste, dass es für mich eigentlich zu schnell war, entschied ich mich, unter diesen Umständen, dran zu bleiben. Ausserdem fühlten sich meine Beine überraschend gut an.

Zu Beginn des ersten langen Anstiegs sah ich schnell, dass nicht nur ich zu schnell gestartet war, denn zwei Fahrerinnen, welche noch etwas länger mit der Spitze mitfuhren konnte ich schliesslich überholen. Kim schloss zu mir auf und vor der 1 Techzone konnte ich nochmals etwas davonfahren. Doch auf einmal bekam ich Krämpfe im linken Oberschenkel. Ich brachte sie zwar relativ rasch wieder weg, doch musste ich etwas Tempo rausnehmen, da meine Beine immer wieder Anzeichen machten, sich erneut zusammen zu ziehen. Kim holte mich erneut ein und wir fuhren bis ca. Kilometer 40 zusammen. In der Abfahrt musste ich jeweils ziemlich Gas geben, um den Anschluss nicht zu verlieren und manchmal ging ich’s dann doch ein wenig langsamer an. Ich wusste aber, dass ich mich auf ihre Linie komplett verlassen kann und so war es auch, danke Kim! 

Zurück bei Start/Ziel wartete noch die zweite Schleife auf mich. Der letzte Anstieg hatte es nochmals in sich und ich merkte langsam aber sicher meinen „zu schnellen Start“. Trotzdem war ich zuoberst immernoch auf Rang 4 und Kim etwas hinter mir. Obwohl ich oft in der Abfahrt eher Zeit gut mache, wusste ich dass das , mit Kim im Nacken, nicht drin war. Also hiess es zügig aber kontrolliert und sicher die Schlussabfahrt meistern, was mir trotz der rutschigen Verhältnisse gut gelang. 

Und so wurde es wieder ein 4ter Rang, mit welchem ich aber sehr zufrieden bin und der mich ehrlichgesagt etwas überraschte. 

Danke allen für den Support!