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Solider Weltcupauftakt auf Elba

Bewusst plante ich im April keine Rennen ein, um mich zuerst gut vom Cape Epic zu erholen und mir noch Zeit für einen produktiven Trainingsblock blieb.
Was zwar dann nicht ganz nach Plan verlief und mich kurz vor dem Weltcup etwas nervös machte. Trotzdem legte sich dann einiges wieder und solche Problemchen gehören halt manchmal einfach dazu.


Obwohl ich nicht ganz wusste, wo ich formtechnisch stehe, stand ich am Samstag dann voll motiviert am Start des ersten Weltcups auf Elba.
Trotz Startplatz in der ersten Reihe verlor ich gleich im ersten Anstieg einige Plätze, denn die Beine fühlten sich irgendwie nicht wirklich gut an. Ich versuchte ruhig zu bleiben, einen guten Rhytmus zu finden und mir ein gutes Hinterrad zu suchen. Nach etwa 30 min wurde das Gefühl immer besser und ich konnte etwas aufdrehen. Vor der ersten Feedzone bildete sich zusammen mit den beiden Landsfrauen Mallory Barth und Janina Wüst, sowie der Italienerin Costanza Fasolis eine 4er Gruppe. Nachdem ich in der Feedzone meine Flasche verpasste und somit gerade noch einen letzten Schluck zum Trinken hatte, wurde ich etwas unsicher. Doch beim nächsten längeren Anstieg konnte ich mich trotzdem von der Gruppe lösen, was mir jenachdem etwas Zeit verschaffte, falls es die Möglichkeit gab irgendwo an einer offiziellen Zone Wasser nachzufüllen. Ich fühlte mich zwar noch einigermassen gut, veruchte mit den letzten Gels zu überbrücken und hoffte dass es bis zur nächsten Zone reicht. Tatsächlich kam dann die zweite Feedzone sogar etwas früher und ich hatte endlich wieder was zu trinken, denn so langsam aber sicher war es nötig. Ich konnte mich von da an noch etwas weiter nach vorne arbeiten, doch machten sich irgendwann immer wieder leichte Krampfansätzte im Oberschenkel bemerkbar, konnte es aber unter Kontrolle halten.
Obwohl ich kurz vor dem Ziel noch bis zur 11. Platzierten vorfahren konnte, reichte es dann doch nicht ganz, sie zu überholen und landete doch auf Rang 12. 
Es war nicht der prefekte Tag und hat sicher noch Verbesserungspotenzial, denn am Schluss fehlten dann doch noch etwas die Kräfte. Trotzdem aber ein solides Rennen in einem stark besetzten Feld, womit ich zufrieden bin.
Danke allen fürs Betreuen!