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Rang 12 und 4 am Doppelwochenende

Dieses Wochenende stand der 3te Weltcup am „Hero Dolomites“ im Val Gardena und das „Raid Evolenard“ im Wallis auf dem Plan. Der Grund weshalb ich mich dafür entschied, an beiden Rennen zu starten ist ganz einfach, ich konnte mich einfach nicht für eines der beiden entscheiden.
So ging es am Samstag um 07:10 Uhr in Wolkenstein los. Ich kannte die Strecke mit den vier steilen Anstiegen bestens von den letzten Jahren und wusste, was auf mich zu kam. Wie immer fuhren alle schnell los, doch aus Erfahrung wusste ich, dass sich das am Hero nicht lohnt. Die Bestätigung erhielt ich dann auch, als die Vorjahressiegerin immernoch bei mir hinten fuhr, bevor sie dann auch aufdrehte. Ich hängte mich schliesslich an die Italienerin Costanza Fasolis, welche für mich ein gutes und regelmässiges Anfangstempo fuhr. So konnten wir uns bereits im ersten Anstieg langsam nach vorne arbeiten bis Fasolis schliesslich nicht mehr mitkam. In der darauffolgenden Abfahrt machte ich noch weitere Plätze gut. Zwei Fahrerinnen kamen zwar im Anstieg wieder, aber ich merkte, dass ich nun auch Bergauf nicht mehr viel langsamer fuhr. So wiederholte sich dies auch am 3ten Berg sodass wir zu viert oben auf dem Pordoipass ankamen. Ich zog das Tempo etwas an, um als erste in die Abfahrt zu kommen, denn ich wusste dass ich Bergab wieder Zeit gutmachen konnte. Ich nutzte den Vorsprung für den letzten harten Anstieg aus und liess mich nicht mehr einholen, konnte aber noch einen Platz vorrücken. Es resultierte ein guter 12 Rang. 


Dannach hiess es ab nach Evolène, wo wir nach 6.5h fahrt kurz vor 10 Uhr Abends ankamen.


Morgens beim Einfahren fühlten sich die Beine überraschend gut an, was aber noch nichts hiess. Tatsächlich fühlte sich aber auch der Start gut an, jedoch machte ich auch hier beim „Startprozedere“ nicht mit. Denn ich wusste, was mir auch mein Powermeter verriet, dass ich das nicht durchhalten würde. Ich blieb geduldig und fuhr an ca. 8er Stelle, kam aber auch langsam näher zu den anderen. So war ich bereits im zweiten Teil des Anstiegs auf Rang 5 vorgerutscht. Diesen behielt ich lange, auch im zweiten langen Anstieg. und gerade als ich nicht mehr daran glaubte noch zu jemandem aufschliessen zu können, sah ich vor mir die viertplatzierte und konnte sie schliesslich überholen. Danach wurde mir ein Rückstand von etwa 1.5min auf die 3te Frau gemeldet, doch „leider“ war der Anstieg schon bald fertig. Die Abfahrt fuhr ich so schnell wie möglich, doch passierte mir noch ein kleider Fehler, welcher auch nochmals etwas Zeit kostete.
Jedenfalls reichte es nicht mehr und ich verpasste das Podest um etwas weniger als 2min. Trotzdem bin ich zufrieden damit, denn nach dem gestrigen Tag hätte ich bestimmt nicht so guten Beine erwartet.


Danke allen, die dieses Wochenende für mich ermöglicht haben.