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Mit Rang 2. zum Gesamtsieg!

Zum letzten Mal überhaupt fand heute das Iron Bike Race in Einsiedeln statt. Wie meistens, war es für mich das letzte Schweizer Rennen der Saison und zugleich der Schluss der Bike Marathon Classics. Auch hier ging ich als Leaderin ins Rennen, mit dem Wissen, dass durch einen Sieg der Weltmeisterin Anna Weinbeer, ich unbedingt auf Rang 2. fahren muss, um den Gesamtsieg zu holen. 

Weinbeer zog wie erwartet bereits am Start davon und realisierte einen weiteren Start-Ziel-Sieg. Somit war von Anfang an klar, was ich nun zu tun hatte. Nach dem Start bildete ich zusammen mit Zahno und der Leaderin der Kurzstrecke, Python ein Trio. Wegen Python machte ich mir keine Gedanken, denn sie würde auf die Kurzstrecke wechseln, sprich nach der ersten Runde gleich ins Ziel fahren. Zahno jedoch musste ich irgendwann loswerden. Deshalb versuchte ich immer wieder mal eine Tempoverschärfung einzubauen, vor allem, im längsten Anstieg nach Rothenthurm (ca. 20min). Ich kam jedoch nie weg und merkte, dass ich meine Energie noch etwas einteilen musste und dass meine Verschärfungen heute definitiv zu wenig taugten. Ausserdem fand ich es auf der eher kupierten Strecke schwierig irgendwo wegzufahren. So versuchte ich die nächsten Kilometer, bis es auf die zweite, etwas kürzere Runde ging, keine weiteren Manöver mehr. Aber ich wurde langsam nervös, denn ich wollte es, wenn möglich nicht auf einen Zielsprint ankommen lassen, dafür stand mir heute zu viel auf dem Spiel. 

So hielt ich das Tempo im zweiten Anstieg auf Runde zwei wieder etwas höher, merkte aber, dass ich nicht mehr allzu viele Körner übrig hatte. Langsam musste ich aber wirklich etwas unternehmen und so versuchte ich es nochmals. Und zwar gleich nach Rothenthurm und tatsächlich, diese Mal war die Lücke da, und zwar schneller als ich dachte. Bis ins Ziel konnte ich dann, denn Vorsprung noch weiter ausbauen und sicherte mir mit dem heutigen 2. Rang den Gesamtsieg in der Serie. 

Das Iron Bike Race war über einige Jahre meist ein fester Bestandteil meines Rennkalenders. Umso schöner war es, heute bei der letzten Austragung dabei gewesen zu sein.

Danke Bike Side Festival für euren grossen Einsatz all die Jahre und für einen gelungenen Abschluss!

Foto: velomedia.ch