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Rang 4 zum Saisonende

Zum Abschluss der Saison stand heute noch das Extrême sur Loue im französischen Ornans auf dem Plan. Ein Rennen, welches ich grundsätzlich sehr mag, doch ist es immer ein harter Abschluss, da einem auf dieser Strecke und dem Untergrund keinen Meter geschenkt wird. Dieses Mal war es aber zur Abwechslung trocken, sodass es doch etwas besser rollte.

Das Starterfeld war zwar für ein HC Rennen nicht riesig, dennoch waren einige gute Namen am Start, sodass ich mir bereits im Vorfeld eher einen Platz in den Top 5 als in den Top 3 als Ziel setzten musste.

Zu Beginn ging es erstmals 7km Flach, sodass noch alle zusammenblieben, doch bereits beim ersten Anstieg zogen Weltmeisterin Weinbeer und die Französische Meisterin Gérault davon. Da ich gerade sehr gut positioniert war nutzte ich die Gelegenheit noch ein paar Meter am Hinterrad zu fahren, bis ich die beiden dann ziehen liess. So war ich kurzerhand mit zwei weiteren Fahrerinnen unterwegs und nach hinten hatte sich bereits eine grössere Lücke geöffnet. Leider konnte ich den beiden dann ab Mitte Anstieg doch nicht ganz folgen. Auf Position fünf fuhr ich nun mein Tempo weiter und in der ersten Abfahrt konnte ich wieder einen Rang gut machen.

Nun an 4ter Stelle liegend merkte ich, dass ich am Vorderreifen wenig Luft verloren hatte. Es war jedoch nur wenig und ich ging das Risiko ein und fuhr in der ersten Techzone weiter, damit die Fahrerinnen hinter mir durch einen Radwechsel nicht aufschliessen konnten. Ich beobachtete im Anstieg was passierte und pumpte vor der nächsten Zwischenabfahrt kurz nach. Nach dem 2. Berg jedoch, merkte ich in der längeren Abfahrt, dass der Pneu weiterhin Luft verlor und entschied mich in der nächsten Zone, am Ende der Abfahrt, das Rad zu wechseln. Nun war der Vorsprung bereits etwas grösser und so war ich auch nach dem Radwechsel immer noch an 4ter Stelle. Bis ins Ziel blieb es dabei, denn der Rückstand aufs Podest war bereits zu gross.

Heute war aber Rang 4 ein zufriedenstellender Abschluss, denn das Gefühl war sogar besser als an einigen anderen Rennen in dieser Saison. Jedoch merkte ich die Saisonmüdigkeit, welche in den letzten Wochen ziemlich stark über mich kam und ich meine Kräfte gefühlt immer aufs Wochenende hin aufsparen musste.

Deshalb ist nun Zeit für etwas Erholung und neue Ziele zu setzen, bevor ich in ein paar Wochen wieder mit dem Training starte.
Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich mit meinen Resultaten in diesem Jahr nicht zufrieden bin. Jedoch fehlte es diese Saison trotzdem noch etwas an Geschwindigkeit und ich werde auch diesen Winter weiter daran arbeiten, um nächstes Jahr hoffentlich schneller zu fahren.