Mir war schon im Voraus bewusst, dass ich mein erstes Rennen von vor zwei Wochen nicht mit dem heutigen Weltcup und dessen Besetzung vergeichen kann. So wusste ich auch noch nicht genau wo ich wirklich stehe. Trotzdem war das Gefühl gut und ich war optimistisch hier, auf der Insel Elba ein solides Rennen zeigen zu können.
Schon beim Einfahren merkte ich aber, dass ich irgendwie nicht so ganz in die Gänge kam. Aber das kann sich ja noch ändern – vielleicht war ich einfach etwas zu nervös.
Kurz nach dem Start merkte ich aber, dass mir auch Fahrerinnen davon fuhren, welche ich vor zwei Wochen noch distanzieren konnte. „Nur ruhig bleiben, das Rennen ist noch lang“, sagte ich mir. Ausserdem war die Strecke mit ihren steilen Anstiegen, besonders am Schluss, extrem hart.
Doch ich hatte auch bergab Mühe das Tempo auf dem rutschigen und staubigen Untergrund mitzugehen, irgendwie ging heute einfach nichts. So wurde es alles andere als ein spannendes Rennen, da ich mich mehr oder weniger alleine irgendwie durchkämpfte. Schlussendlich verlor ich viel zu viel Zeit und Rang 16 war das Ergebnis.
Nun hoffe ich nächste Woche am Jura Bike Marathon wieder ein bessere Rennen zeigen zu können.
