Nachdem ich mich nach der Aufgabe am ersten Weltcup dafür entschied, den anschliessenden Jura Bike Marathon für mehr Erholung auszulassen, stand ich dieses Wochenende wieder an der Startlinie.
Ich hatte grossen Respekt vor der langen und harten Strecke (100km / 3700hm), welche mit vielen technischen Passagen und steilen Anstiegen gespickt war. Deshalb schaute ich bereits am ersten Berg, welcher gleich 1000hm am Stück hoch ging, bewusst auf mich, oder besser gesagt auf meine Wattzahlen. In der Mitte des Rennens, hatte ich dann trotzdem Mühe ein gutes Tempo zu fahren und musste da auch die andere schweizer Fahrerin ziehen lassen. Kurz vor der 70km Marke wurden die Anstiege immer steiler und auch technisch schwieriger zu fahren. Bis auf Einen konnte ich aber alle fahrend überwinden und irgendwie fand ich dann auch wieder einen besseren Rhythmus. So gingen die letzten 30km besser und schneller als erwartet. Dabei konnte ich leider nur noch einen Platz gut machen und klassierte mich auf dem 21 Schlussrang. Sicher nicht das, was ich mir vorgenommen habe, doch war es eine wirklich coole Strecke mit vielen Trails, ein richtiges Bike Rennen eben.
Nun heisst es gut erholen, denn am Sonntag steht bereits die Europameisterschaft in Frankreich auf dem Programm, wobei ich natürlich auf bessere Beine hoffe…
