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hart, aber gut…- BikeSide MTB Festival

Im Rahmen des BikeSide MTB Festivals in Einsiedeln fand der letzte Lauf der «Bike Marathon Classics» statt. Obwohl ich den Gesamtsieg bereits auf sicher hatte, wollte ich auch hier am Rennen nochmals alles geben.

Kurz nach dem Start fuhren Stefanie Zahno, die Italienerin Chiaro Burato welche ich am Berg klar als stärkste einstufte und ich zu dritt an der Spitze. Bald ging es in den ersten Trail und obwohl ich das Gefühl hatte kein Risiko einzugehen und kontrolliert herunterfuhr, rutsche mir das Vorderrad weg und ich lag bereits am Boden. Es passierte zum Glück nichts und ich war schnell wieder auf dem Bike, sodass ich den Anschluss nicht verpasste und mich auf der folgenden Fläche, zuerst im Windschatten, wieder etwas sammelte. Den Aufstieg zum «Chatzenstrick» fuhren wir ebenfalls zusammen, doch entstand ganz oben eine kleine Lücke und ich nutzte dies aus, um mit einem Vorsprung in die Zwischenabfahrt und hoch zum «Schwyzern» zu starten, sodass ich mir den Bergpreis sichern konnte.

Nach der Abfahrt nach «Rothenthrum» schloss Zahno wieder zu mir auf und wir starteten gemeinsam in den längsten Anstieg. Auch hier entstand wieder eine Lücke und dieses Mal wollte ich nicht, dass sie erneut geschlossen wird. Ich fuhr einige Zeit allein voraus, bis zu dem leicht ansteigenden Abschnitt, welcher mir überhaupt nicht passte, da war sie auf einmal wieder da. Kurz vor Ende der ersten Runde schloss auch Burato wieder auf und ich setzte mich gleich an ihr Hinterrad. Als ich merkte, dass Zahno wegfiel informiert ich Burato und wir versuchten das Tempo zusammen hochzuhalten, denn ich wollte nun nicht mehr zu 3 unterwegs sein. In der zweiten, etwas kürzeren Runde merkte ich aber, dass Burato immer wieder abreissen lassen musste. Da sich meine Beine auch nicht mehr so gut anfühlten und ich mir ausserdem auch nie sicher war, ob ich das durchziehen kann und wirklich schon allein wegfahren sollte, schaffte sie den Anschluss erneut. Im Anstieg nach Rothenturm jedoch fiel Burato weg und dieses Mal war ich mir sicher, dass ich es nun versuchen musste. Ich fuhr so schnell ich noch konnte und siehe da, das Loch wurde tatsächlich grösser. Ich traute ihr immer noch zu, dass sie die Lücke erneut schliessen kann und ich fuhr so schnell es ging. Die letzten Trails dann jedoch sicher, ohne Risiko, sodass nichts mehr schief ging und ich das Rennen gewinnen konnte.

Ich bin sehr zufrieden, dass es erneut für den Sieg reichte und freue ich natürlich sehr über den Gesamtsieg der Serie!

Foto: Martin Platter